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Gesundheitspraxis "Vitalias" Beate Junk Beratung und Therapie
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Wann wird Angst zu einer Störung?

 Angst ist für jedes Lebewesen wichtig zum Überleben und eine normale Reaktion auf eine gefährliche Situation. Diese Reaktion kann beim Menschen auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Im Verhalten, das eine Flucht oder eine Vermeidung sein kann. Der Körper reagiert zum Beispiel mit Schwitzen, Herzklopfen oder Zittern. Und das Denken und Fühlen wird eingeschränkt, auf das, was die Gefahr auslöst, vergleichbar mit einem "Tunnelblick".

Aus der normalen Emotion "Angst" wird eine Störung, wenn sie unkontrolliert und ohne reale Gefahr auftritt. Wenn sie den Alltag der Betroffenen beherrscht und erhebliche Beeinträchtigungen hervorruft.

In Deutschland hat neuesten Erhebungen zufolge jeder 6. Erwachsene in seinem Leben eine Phobie, leidet an Panikattacken oder es entwickelt sich eine generalisierte Angststörung.

Damit diese nicht chronifizieren, sollte zeitnah Hilfe gesucht werden. Diese besteht meist aus psychotherapeutischer Begleitung. Nur in besonders schweren, akuten Fällen macht eine medikamentöse Therapie Sinn.

 

 

 

 

Welche Symptome kann die Angst verursachen?


Am häufigsten steht die Angst vor Krankheit und Tod im Mittelpunkt. Da die Angst aber genau diese bedrohlichen Symptome auslöst, gerät man schnell in einen Angst-Kreislauf. Die häufigsten Symptome während einer Panikattacke sind:

 

Körper

- Herzklopfen, -stolpern oder -rasen

- Zittern

- Mundtrockenheit

- Kurzatmigkeit, Atemnot, das Gefühl zu Ersticken

- Beklemmungsgefühle und Schmerzen im Brustbereich, Angst vor einem Herzinfarkt

- Hitzewallungen oder Frösteln

- Taubheitsgefühle oder Kribbeln auf der Haut oder in den Extremitäten

- Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen

 

Psyche

- Schwindel

- Benommenheit

- Derealisation (Bei der Derealisation wird die Umwelt universell als fremd wahrgenommen obwohl einzelne Details sehr wohl erkannt und zugeordnet werden können. Menschen, Objekte oder die gesamte Umgebung erscheinen unvertraut, unwirklich, fern, künstlich, zu klein oder zu groß, farblos oder leblos. Dieser Zustand kann unterschiedlich lange anhalten. Es kommt zu einer Wahrnehmungsstörung und zu einer Veränderung der Wahrnehmung selbst. Beispiele hierfür sind verschleiertes Sehen, Abschwächung von Eindrücken und das Entferntscheinen zwischen dem Selbst und der Umwelt . Quelle: www.DocCheck.com)

- Depersonalisierung (Als Depersonalisation werden Entfremdungserlebnisse ohne Realitätsverlust bezeichnet. Dabei kommt es zu Veränderungen von Identität, Selbst oder Körper, die der Betroffene als fremdartig und unwirklich wahrnimmt. Der depersonalisierte Patient erlebt die Störung bewusst als einen zum vorhergehenden Erleben diskrepanten und veränderten Zustand. Quelle:www.DocCheck.com)

- Angst vor Kontrollverlust

- Angst, verrückt zu werden

- Angst zu sterben

 

 

 

Erste Hilfe bei Panikattacken

Angst entsteht im Kopf, ist nur ein Gedanke. Diese Erkenntnis können Sie sich zunutze machen, um  eine Panikattacke zu verhindern, oder sie zu mildern. Ich möchte Ihnen einige Tipps und Denkanstöße dazu geben.

 

Unser Kopf hat die Eigenschaft uns Gedanken zu präsentieren, als wären sie die Realität.

Sie haben Kopfschmerzen und es kommt der Gedanke "Das ist ein Tumor". Dieser Gedanke löst natürlich einiges in ihrem Körper aus, an Empfindungen und weiteren unheilvollen Bildern. Dabei ist es nur ein Gedanke. Kopfschmerzen können ganz vielfältige Ursachen haben, meist harmloser Natur. Und sie müssen nicht bewertet werden. Sie können ihr Denken beeinflussen, indem sie es ablenken. Denn der Kopf kann nicht 2 unterschiedliche Dinge gleichzeitig erledigen. Wieviel ist 55 x 24? Wieviel gelbe Gegenstände sind hier im Raum? Welche Städte kenne ich, die mit dem Buchstaben A anfangen? Hier sind ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

 

Eine weitere, ungünstige Gewohnheit dieser "Denkmaschine" ist es, vor allem negative Erlebnisse abzuspeichern.

Wer beispielsweise Probleme hat, in einem Aufzug zu fahren, weil er einmal in seinem Leben stecken geblieben ist, hat dieses Erlebnis stark und schnell als Erinnerung verfügbar, während die sehr oft erlebte normale Nutzung des Aufzugs  nicht präsent ist. Führen sie eine Positiv-Liste, in der sie all die Situationen eintragen, in denen sie ein positives Erlebnis hatten.

 

Unsere Gedanken sind zudem meist mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt.

"Als ich letztes Mal im Kino war, bekam ich dieses komische Gefühl."

" Wenn ich nächste Woche in den Urlaub fliege, habe ich bestimmt Panik!"

Wir leben aber hier in diesem Augenblick. Eine einfache Übung, die sie jetzt sofort, wo sie diesen Text lesen ausprobieren können: Was genau hören, sehen, riechen sie genau in diesem Moment? Beobachten sie dies, ohne es zu bewerten. Und auch Gedanken an den gestressten gestrigen Arbeitstag oder die morgige große Geburtstagsfeier lassen sie einfach vorbeiziehen, ohne zu bewerten. Nur dieser Augenblick ist relevant. Diese Übung können sie in ihren Alltag einbauen, so wie das morgendliche Zähneputzen.

 

Stressabbau durch Bewegung

Körperliche Betätigung ist ein probates Mittel gegen ungute Gefühle, gleich welcher Art. Adrenalin wird abgebaut, sie spüren sich wieder, sind wieder in der Realität angekommen. Dabei geht es nicht darum Höchstleistungen zu erbringen. Schnelles Gehen, Hüpfen auf der Stelle, sich aufs Fahrrad setzen- probieren sie aus, was ihnen gut tut.

 


 

Welche Möglichkeiten gibt es in der Psychotherapie?

Phobien können gut mit der systematischen Desensibilisierung behandelt werden.

Die Herangehensweise bei Angststörungen ist sehr individuell. Konfrontation, Entspannung und Stressabbau sind wichtige Eckpfeiler einer Angst-Therapie. Oft ist eine Angststörung aber auch  ein Symptom für ein seelisches Ungleichgewicht. Druck im Berufsleben,  Konflikte in der Familie, unverabeitete Ereignisse in Kindheit oder Jugend-Klient und Therapeut schauen gemeinsam, wo die Ursachen liegen.

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